.... angenehmes Klima

Wohnraumlüftung

Kontrollierte Wohnraumlüftung

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) wird dann eingesetzt, wenn durch gute Abdichtungsmaßnahmen z. B. neuer Fenstereinbau nach RAL, der Luftaustausch zwischen Wohnraum und Aussenbereich eingeschränkt ist. Zuammen mit einem Wärmetauscher zur Wärmerückgewinnung kann sie, in der kalten Jahreszeit dafür sorgen, dass die ausströmende warme Raumluft die zuströmende Außenluft erwärmt und so möglichst wenig Wärmeenergie dem Gebäudeinneren entzogen wird. Die KWL dient dazu, überschüssige Luftfeuchtigkeit und Luftschadstoffe nach aussen zu tragen.

Wärmerückgewinnung

Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung sparen Energie und Kosten, verhindern Feuchtigkeits- und Schimmelbildung und verbessern die Raumluft durch Staub-, Pollen- und Schwebstoff-Filter.

Sowohl bei klimatisierten Gebäuden als auch bei Passivhäusern und Niedrigenergie-Häusern wird der Energieinhalt der Abluft genutzt, um die Zuluft zu temperieren. In der kalten Jahreszeit wird die Zuluft erwärmt und in der warmen Jahreszeit gekühlt.

Neben der Luftmenge, kontrollieren solche Lüftungssysteme auch die Luftqualität - und sparen gleichzeitig jede Menge Energie durch innovative Wärmerückgewinnung.

Sorgen Sie mit einem Lüftungssystem für frische, wohltemperierte und gesunde Luft im ganzen Haus – auch für Allergiker bestens geeignet.

Luftwechselrate

Die Luftwechselrate ist ein Maß für den Luftstrom der Raumluft und beziffert, wie oft die Luft in einem Raum pro Stunde komplett ausgetauscht wird.

Eine intensive Lüftung der Räume ist erforderlich, um die verbrauchte Atemluft mit ihrem hohen CO2-Gehalt auszutauschen, die Luftfeuchtigkeit, Schadstoff- und Staubkonzentration zu verringern.

Sehr dichte Fenster sind ungünstig. Ebenso bringen gekippte Fenster nur einen geringen Luftaustausch.

Ein modernes Lüftungssystem von Kadel hält alles im Gleichgewicht!

Kühlung und Entfeuchtung mit Erdwärmetauschern

Um die Luft von außen vorzuwärmen (im Winter) bzw. vorzukühlen (Sommer), kann diese vor dem Einleiten in das Gebäude noch einige Meter im Erdboden in etwa 1,5–2,00 m Tiefe geleitet werden.

Kühlung und Entfeuchtung der Frischluft im Sommer mit Erdwärmetauscher – eine KWL ist zwar keine Klimaanlage, dennoch kann sie im Sommer die Raumtemperatur leicht absenken und die Zuluft etwas entfeuchten. Das wird als sehr erfrischend empfunden vor allem an schwülen Sommertagen, oder bei starken Temperaturschwankungen im Winter.

Der Erdwärmetauscher dient dazu, dass die Temperatur des Erdreichs im Winter zur Vorwärmung der Zuluft und im Sommer zur Kühlung genutzt wird. Da im Winter das Erdreich wärmer ist als die Außenluft kann mit dieser Maßnahme Energie eingespart werden. Im Sommer kann der Erdwärmetauscher zur Kühlung der Zuluft verwendet werden.

An heißen Sommertagen ist die Zuluftkühlung durch Erdwärmetauscher möglich.

Verhinderung von Feuchteschäden (Schimmelbildung)

Feuchtigkeit (z.B. durch Kochen und Duschen) kann sich nicht mehr festsetzen, weil sie sofort abgeführt wird. Feuchtebauschäden, Schimmelpilze und Hausstaubmilben kommen bei fachgerechter kontrollierter Lüftung nicht mehr vor.

Erhaltung der Gesundheit und Bausubstanz

Unser Körper gibt ständig Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Doch, Feuchtigkeit entsteht auch beim Kochen, Duschen und durch Zimmerpflanzen. Die relative Luftfeuchtigkeit steigt an, wenn diese feuchtere Luft nicht von Zeit zu Zeit ausgetauscht wird. Erfolgt dies nicht ausreichend, so kann es unter Umständen an kühleren Bauteilen zur Kondensatbildung, wie früher an den einfachen Fensterscheiben, kommen oder in diesem Bereich ist die angrenzende Luftfeuchtigkeit höher. Das liegt daran, dass kühlere Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Energieeinsparung

Moderne Lüftungssysteme von Kadel tragen zur Energieeinsparung bei.

Die Wärme aus der verbrauchten Luft wird mittels Wärmetauscher zu 90 % zurückgewonnen und der Frischluft zugeführt, ohne dass sich die Luftströme vermischen. Das kann zu einer Heizkosteneinsparung von 30 bis 50% führen!

Heizung und Lüftung: Durch die Reduzierung der Heizenergie kann eine kleinere Heizanlage installiert werden. Damit wird der Einsatz einer Wärmepumpenheizung oder elektrischen Heizung wirtschaftlich sinnvoll. Gaszuleitung und Schornstein können bei Wärmepumpe und Elektro-Speicherheizung eingespart werden.

Heizenergie sparen ist aktiver Umweltschutz. Die Frischluft-Wärmegewinn-Technik trägt wesentlich dazu bei, dass die Luft und damit unsere Umwelt weniger belastet werden. Heizanlagen verursachen beim Betrieb Schadstoffe, die nicht unerheblich zur Luftbelastung und Smogbildung beitragen. Unsere Umwelt und Gesundheit sind in Gefahr. Der beste und wirksamste Weg, die Luftbelastung zu reduzieren, ist durch Energieeinsparung.

Automatische Frischluftzufuhr

Die verbrauchte Luft im Haus wird ständig gegen gereinigte Frischluft ausgetauscht. Schadstoffe, Staub und Blütenpollen werden dabei im Filter abgefangen. Mücken und andere Insekten bleiben draußen.

Bei kontrollierter Lüftung können die Fenster geschlossen bleiben – und trotzdem ist frische Luft in allen Räumen. Lärm von Nachbarn und belebten Straßen bleibt draußen. Nichts stört die Nachtruhe.

Die Sorge um ausreichende Lüftung übernimmt das kontrollierte Lüftungssystem. Pflanzen brauchen nicht mehr vom Fensterbrett geräumt und an offen stehende Fenster muss nicht mehr gedacht werden.

Essendunst in der Küche, Gerüche vom WC, Wasserdampf im Bad, textile Ausdunstung, Tabakqualm im Wohnzimmer: Alle Gerüche werden nach draußen geleitet.

Systeme mit Enthalpie-, Rotations-, und Kreuz-/Gegenstrom-Wärmetauschern

Die Wärme der Abluft kann in einem hocheffizienten Wärmetauscher an die Frischluft übertragen werden. Dabei erwärmt sich die Frischluft allein unter Ausnutzung der Abwärme.

Verschiedene Systeme wie Enthalpie-, Rotations-, und Kreuz-/Gegenstrom-Wärmetauscher stehen hierfür zur Verfügung. Wir beraten Sie gerne.

Be- und Entlüftung

Kontrollierte Be- und Entlüftung ist die optimale Ergänzung zu jeder Heizungstechnik.

Luftverteilsysteme für Ab- und Zuluft

Die Montage der Lüftungsleitungen findet meistens im Fußbodenaufbau, unter dem Estrich der darüberliegenden Decke statt. Vertikalleitungen können einfach in gewöhnlichen Installationsschächten, senkrechten Wandaussparungen und eventuell in Kabelschächten oder in einfachen Zwischenwänden (z. B.: aus Gipskarton) verlegt werden.

Die Wärme der Abluft wird im Wärmerückgewinnungsgerät (WRG) genutzt, um damit Frischluft zu erwärmen. Die Frischluft wird in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer hineingeleitet. Aus diesen Frischlufträumen strömt die Luft durch Überströmöffnungen (z.B. Spalt unter den Türen) in die Ablufträume, wo sie abgesaugt wird. Bei einem Wärmerückgewinnungsgrad von 90 % kann auf eine Nacherwärmung der Zuluft verzichtet werden. Den verbleibenden Lüftungswärmeverlust von 10 % gleicht jedes Heizsystem aus. Bei Anlagen mit geringerem Wärmerückgewinnungsgrad sollte unbedingt eine Nachwärmung der Zuluft vorgesehen werden. Bei ordnungsgemäßer Ausführung einer solchen Anlage kommt es zu keinerlei Zugerscheinungen oder Geräuschbelästigungen.

WC- und Badentlüftung

Eine automatische Lüftung mit Ventilatoren als Lüfter und mit Filter sorgt für ein besseres Raumklima ohne unangenehme Gerüche.

Die dezentrale Abluft Anlage für die Entlüftung als Lüftungsanlage für die Einzellüftung wird meistens dort eingesetzt, wo Gerüche, Feuchtigkeit oder Luftverunreinigungen entstehen und direkt aus dem Raum mit einer Lüftungsanlage abgesaugt werden sollen

Gerade bei innenliegenden Bädern und WC's ist eine optimale Entlüftung maßgebend für eine  dauerhaft angenehme Wohnqualität. Eine Lüftungsanlage saugt verbrauchte und feuchte Luft ab und befreit somit den Raum von unangenehmen Gerüchen.

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